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Last Update: 09.11

Selbst-Sabotage oder:
Warum stehe ich mir immer wieder selbst im Weg?

von Grit Hermann  ☼  Quelle: www.casita-del-sol.de/sesabo.htm

gekürzter Auszug aus CASITA DEL SOL Sonderheft
 

Warum sind ANDERE scheinbar immer glücklich und ich nicht? Und wenn ich mal Glück habe, warum steigt da gleich die Frage auf, ob ich es verdient habe (oder andere es nicht viel dringender bräuchten)? Wieso hat man Angst vor Mißerfolg, aber bei genauerer Betrachtung noch viel mehr Angst vor ERFOLG? Wer kennt diese Fragen nicht... Doch woher kommen sie? Was ist der Grund dafür und warum kümmern sich manche gar nicht darum?
 

Was muß ein Mensch wohl in vergangenen Leben angestellt haben, wenn er sich die guten Dinge des Lebens, manchmal sogar selbst das, was ihm zusteht, immer wieder selbst versagt (manchmal laufen diese Prozesse auch ganz subtil ab, indem man nicht für sich einsteht, zum Beispiel sich nicht traut, Rechnungen einzuklagen für erbrachte Leistungen, die Monate zurückliegen u.ä.)? Arbeit als Schwarzmagier? Oder ein Tyrann, der andere manipuliert oder gar getötet hat, sollte man meinen. Im Moment unseres Tuns ist uns dies ja nicht mal bewußt.

Wir handeln gemäß unserer Muster - unser Leben verläuft wie in vorgefertigten Schienen.

Ein Kind nimmt bis zum 7. Lebensjahr ungefiltert, also ohne jede Hinterfragung, all die Glaubensmuster und Weltbilder der Eltern auf. Dies läuft ganz automatisch, ohne, daß es benannt werden müßte. Es fängt dabei nicht erst mit der Muttermilch an, die aus Atomen besteht, die die Energie, also auch die Glaubensmuster der Mutter enthalten, sondern lange vorher im Mutterleib (auch die Zeugung selbst erlebt die Seele des Kindes auf seine Weise mit, vor allem die Umstände derselben - das durfte ich selbst in einer Rückführung erfahren, zu der ich später meine Mutter befragte...).

Und natürlich nimmt das Kind auch die Energien des Vaters auf, dadurch, daß das Spermium nicht nur energetisch die Essenz des Vaters darstellt, aus dem erst das Kind mit hervorgeht. Damit will ich keineswegs jedes Handeln auf diese Tatsache abschieben, denn: ab dem 7. Lebensjahr ist es an UNS und

wir verbringen den Rest unseres Lebens damit, uns von übernommenen Glaubensmustern der Eltern wie anderen als Autorität eingestuften Instanzen, die für uns nicht (mehr) stimmig sind, zu trennen

oder sie unseren bis dahin selbst gemachten Erfahrungen entsprechend abzuwandeln. Dies stellt in meinen Augen eine Art evolutionären Automatismus dar - es läuft ohne unser Zutun ab, wobei: je mehr dieser tieferen Zusammenhänge uns bewußt werden, umso mehr können wir uns befreien, können zu unserer EIGENEN Essenz vordringen und diejenigen werden, die wir in Wahrheit sind.

In früheren Leben jedoch, als wir uns dieser Abläufe nicht bewußt waren, folgten wir blind unserem Glauben (bzw. dem, von dem wir dachten, es wäre UNSER Glaube) oder Prinzipien oder dem, was an Vorgaben in dieser Zeit herrschte zum Beispiel vom Staat oder der Gesellschaft. Und so überkam uns die Erkenntnis all unsere „Fehler“ bzw. Unzulänglichkeiten oder auch der nicht bewältigten Aufgaben erst nach unserem Tod in einer Phase, die uns ein Bild des Gesamtzusammenhangs ermöglicht. Und genau HIER liegt meines Erachtens der Grundstein für jede Selbst-Sabotage: die Konsequenz, die wir eben genau aus diesem Gesamtbild ziehen!

Wir brauchen keinen strafenden Gott;

das schaffen wir viel besser selbst! Manchmal frage ich mich sowieso, ob das Konzept des Karma, so wie es gemeinhin bekannt ist, überhaupt richtig dargestellt wird - mittlerweile sehe ich es so: wir sind nicht nur die „Täter“, also die, die die Ursache für ein uns betreffendes Karma sind, nein, WIR SELBST bestimmen auch, wo und in welcher Form wir dies von uns geschaffene Ungleichgewicht wieder ins Lot bringen, das heißt, wo WIR dann freiwillig Opfer sind. Ein jeder von uns trägt das Göttliche in sich, ist geschaffen und entstanden aus einem göttlichen Impuls, einem göttlichen Schöpfungsgedanken. Und diese Instanz in uns weiß sehr wohl, was „richtig“ und was „falsch“ ist oder, neutral gesagt, wo wir Disharmonien im Gesamtbild erzeugen.

In dem Wunsch, diese von uns selbst erzeugten Disharmonien wieder auszugleichen gehen wir dann allerdings härter gegen uns selbst vor als es wohl heutzutage jeder irdische oder außenstehende göttliche Richter tun würde...

sie würden die Umstände, unter denen dieses geschah, berücksichtigen, unseren bisherigen Entwicklungsstand, die Absicht hinter unserem Tun und vieles andere mehr. - Ich glaube, wir selbst sind uns gegenüber meist nicht so nachsichtig. Wir wissen: wir SELBST wollten gerade zu dieser Zeit hier sein. Wir haben uns ganz bewußt dazu entschieden (wenn wir das auch mit einem großen Schleier des Vergessens überdeckt haben), wollten etwas ganz Bestimmtes erfahren und auch bewegen, verändern und nun dies! Das scheint uns unverzeihlich! Und so bürden wir uns Lasten, Versprechen und Gelübde auf, nur um sicherzugehen, gerade in dieser wichtigen „Endzeit“ der Evolution auf Erden (Stichwort 2012) alles zu erledigen, was es zu tun gibt.

So stehen wir dann als Konsequenz all dessen im Hier & Jetzt zum Beispiel ohne Geld da oder strampeln uns ab, um halbwegs über die Runden zu kommen,

obwohl uns gerade Geld unsere Entwicklung wie Ausrichtung auf das Wesentliche immens erleichtern würde... Warum nur?! Ach ja, weil wir irgendwann einmal die Macht des Geldes negativ eingesetzt haben und uns schworen: „...bevor ich das vielleicht nochmal tue - dann lieber keines - so kann mir das gleiche nicht nochmal passieren!“

ABER: wer sagt denn, daß es so wäre, wenn wir viel Geld hätten? Heute ist doch unser Bewußtsein viel weiter entwickelt wie damals, unsere Sinne wie unsere Wahrnehmung sind viel feiner ausgeprägt... Und doch steht gerade in spirituellen Kreisen dieser Schwur sehr sehr oft unausgesprochen im Raum. Untermauert wird diese unbewußt freiwillig gewählte Askese von Glaubensmustern wie „Geld verdirbt den Charakter“ oder „Jesus hat dafür auch kein Geld genommen“ (er konnte sich ja auch alles in dem Augenblick erschaffen, wo es nötig war, Stichwort: Speisung der 5000)... Warum das alles?! Oft kommen dazu Vorwürfe an die Umwelt oder unangebrachtes Jammern und Wehklagen über diese Umstände, für die man aber einzig und allein SELBST verantwortlich ist, hinzu...

Tatsache auf der anderen Seite jedoch ist, daß Materie, also auch Geld nötig ist, um die Dinge zu verändern!

Warum also etwas aufrecht erhalten, daß uns zwar bestraft, aber nicht weiterbringt? Wem ist damit gedient?

Sind wir damit die „besseren“ Menschen oder gar Christen, wenn wir sowenig haben, daß wir uns kaum selbst durchbringen, geschweige denn andere unterstützen können (es gibt aber auch andere Christen, die z.B. im Kirchenvorstand sind, sich selbst als vorbildlich bezeichnen, während sie sich anmaßen, anderen vorzuschreiben, was sie zu tun und zu lassen haben und die schwätzend die Nachbarschaft aushorchen und bei der ersten Gelegenheit, bei der man tatsächlich Nächstenliebe beweisen könnte, sich selbst erstmal kräftig die Taschen füllen, weil man ja soooviel Leid ertragen mußte, auch wenn es definitiv Menschen gibt, die wahrlich unendliches Leid ertragen mußten und dafür bis heute keine Entschädigung erhalten haben...! Aber das ist wohl eher Scheinheiligkeit als Christentum)? Schluß damit! Wir haben lange genug gelitten, uns selbst bestraft wieder und wieder für nicht vorhandene Erkenntnisse in damaligen Leben, die wir zu der Zeit aber auch einfach gar nicht haben KONNTEN! Unser Ausgleich vor dem Höchsten, dem Allerheiligsten, der Quelle, ist meines Erachtens nach lange erledigt und sicher fragt sich die Quelle schon lange, wann wir endlich mit dem Rest unserer Aufgaben oder dem Leben an sich beginnen wollen!

Mit weiterem Verzicht schaden wir nicht nur uns selbst, sondern, je länger wir diese Form der Selbst-Sabotage betreiben, auch dem Ganzen,

denn man kann nicht teilen, was man nicht (über) hat!

Als Entsprechung der Selbst-Sabotage auf körperlicher Ebene könnte man wohl zum Beispiel Autoimmun-Prozesse bezeichnen, wo sich der Körper mit Entzündungen und ähnlichem gegen das eigene Gewebe richtet. Diese Krankheiten sind häufiger als man denkt (sodaß sich ihre Ursachen mittlerweile sicher im Morphogenetischen Feld der Erde finden und unterschwellig uns alle betreffen, auch wenn wir uns dessen vielleicht nicht bewußt sind) und unter anderem die Ursache einiger „Zivilisations-Krankheiten“ wie Rheuma.

Es ist dabei soviel aufgestaut im Inneren, daß der Körper anfängt, diese Energie gegen sich selbst zu richten.

Unterdrückte Gefühle sind dabei oft ein wichtiger Faktor. Besonders bei Krebs ist mir dies im Laufe der Jahre aufgefallen: häufig haben die Betroffenen zum Teil Jahrzehnte zurückliegende, aber nie ganz verdaute Schicksalsschläge hinter sich, meist sogar mehrere. Auch hier läuft meiner Meinung nach eine Art Selbst-Sabotage ab, oft begleitet davon, daß man es nicht wert ist oder verdient hat, glücklich zu sein.

Das Pflichtbewußtsein ist oft übergroß und einzige Aufgabe, für andere da zu sein, während man sich selbst immer wieder hinten anstellt.

Entsteht eine derart massive Erkrankung wie Krebs, kommt zu der Sorge um die eigene Genesung die weitaus größere Sorge, unter Umständen nicht mehr zu „funktionieren“, das heißt, nicht mehr für die anderen da sein zu können und im schlimmsten Fall auch noch anderen „zur Last zu fallen“.

Hier kann die Erkrankung eine echte Chance zur Wandlung sein, zum Korrigieren der Prioritäten im Leben,

denn meiner Meinung nach ist keiner hier, um sich nur um andere zu kümmern! Zu allererst sind wir uns selbst verpflichtet.

Ein weiterer wichtiger Faktor ist natürlich, die unterdrückten Gefühle der zugrunde liegenden Schicksalsschläge oder auch unbearbeiteten Konflikte aufzulösen, das heißt zuzulassen. Hierzu gibt es verschiedene Möglichkeiten wie z.B. die Neue Germanische Medizin nach Dr. Gerd Hamer (bis vor kurzem für seine bahnbrechenden Erkenntnisse in diesem Bereich, für die meiner Information nach sogar medizinische Beweise vorliegen, allen Ernstes inhaftiert, auf daß er seine eigenen Erkenntnisse verleugnet...) sowie die Bücher und Kurse von Brandon Bays („The Journey“), die sich selbst von Unterleibskrebs heilte und vieles andere mehr.

Das Wichtigste in jedem dieser Fälle ist jedoch denke ich, die Auseinandersetzung mit sich selbst, also praktisch, mit sich selbst ins Reine zu kommen, eine stattfindende Selbst-Sabotage zu erkennen und vor allem zu beenden!

Besonders die Generation der jetzt 60 bis über siebzig jährigen Frauen lebt noch mit dieser überholten Frauenrolle, in der stets die Familie und alle anderen wichtiger sind als sie selbst.

kompletter Artikel im Casita del Sol Sonderheft

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