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Last Update: 09.11

Der Weg ins Licht in Reichtum und Fülle
- die Herausfoderung unserer Zeit

von Grit Hermann  ☼  Quelle: www.casita-del-sol.de/reich.htm

gekürzter Auszug aus CASITA DEL SOL Sonderheft
 

Wenn man sich umsieht, so haben die meisten spirituellen und ganzheitlichen Menschen kein oder wenig Geld (jedenfalls die meisten, die ich kenne). Zumeist liegt das daran, daß sie Geld und oft auch Materie als minder ansehen oder sich nicht zugestehen; doch ist es mit etwas, das uns Leben erst ermöglicht und da es nichts außerhalb Gottes gibt, warum etwas ablehnen, mit dem man eine Menge verändern kann...?
 

Reichtum und Fülle - was sind das nur für seltsame Energieformen? Einerseits will sie keiner haben, andererseits wird hinter vorgehaltener Hand von jedem darüber gesprochen, mal, weil sie fehlen oder weil es Menschen gibt, die sich offen dazu bekennen... Besonders in der sog. Esoterikszene ist dies ein Tabuthema -

um Gottes willen alles, aber bitte nicht reich sein...

Reich sein wird oft mit Arroganz in Verbindung gebracht ("... der hat es wohl nicht mehr nötig..." und ähnliches), Ausbeutung (z.B. für Geld "über Leichen gehen"), Manipulation und Machtmißbrauch ("... Geld verdirbt den Charakter" etc.). Wir alle haben wohl schon so etwas selbst erlebt oder gedacht (wenn wir einmal ehrlich sind) - sicherlich aus gutem Grund, denn ich denke,

wir würden beides nicht ablehnen bzw. in dieser Form bewerten, hätten wir nicht das Gleiche auch schon irgendwann einmal gekostet

und vielleicht sogar die dem Reichtum innewohnende Macht zu unseren Gunsten ausgenutzt, sodaß wir nun auf ewig Armut schwuren, damit uns selbige Fehler nicht noch einmal unterlaufen. Ich für meinen Teil habe da so ein ziemlich deutliches Gefühl was dieses Thema angeht (und die Erfahrung muß sehr deutlich gewesen sein, sodaß ich mir zur Sicherheit noch eine hoch verschuldete Situation in meiner direkten Umgebung kreiert habe sowie unterbezahlte Jobs in meiner gesamten Arbeitslaufbahn als angestellte Masseurin und Med. Bademeisterin)...

Bloß nicht reich sein - was wäre das für eine Strafe... Doch andererseits wurde z.B. durch die vielen ehrenamtlichen Arbeiten im Laufe der Jahre hier eines klar:

wer etwas bewegen möchte, braucht dazu finanzielle Mittel

- Mittel, die einem eine gewisse Freiheit und Kreativität ermöglichen, sodaß nicht unnötig Zeit und Energie vergeudet wird mit irgendwelchen Provisorien. Gewiß ist das auch stets eine Frage des Vertrauens - wir haben es bisher schon oft erlebt, daß die Freude uns den Weg wies und wir aufgefordert wurden, diesem Weg auch ohne die nötigen Mittel zu folgen und dann geschahen z.T. wahre Wunder, damit dieser Weg auch konkret gangbar wurde (das beste Beispiel dafür war unsere Zeitschrift CASITA DEL SOL)...

Doch einfacher wäre es, aus einem vorhandenen Arsenal schöpfen wie natürlich auch andere mit ihren Projekten unterstützen zu können (was wir zudem z.B. mit jedem Einkauf indirekt tun). So wollten wir dieses Thema einmal aus unserer Sicht beleuchten, da wir von unseren Lichtarbeiter-Kontakten zwar verschiedene Infos/Wahrnehmungen dazu mitgeteilt bekamen, die für uns jedoch meist nur in geringem Maße hilfreich waren und sich mit unserer Wahrnehmung nicht ganz deckten. Und so schaue bitte auch hier jeder selbst, in wieweit er/sie unsere Gedankengänge teilen möchte...

Die Grundüberlegung war:

wir leben in der Polarität - also muß es in einer Zeit, wo uns viel Mangel begegnet, scheinbar kein Geld und evtl. sogar Schulden vorhanden sind, gleichzeitig auch irgendwo den Gegenpol, also die überfließende Fülle geben,

allein bedingt durch Logik und kosmische Gesetze wie Gegebenheiten.

Was uns in der spirituellen Szene nun häufig begegnet, ist eine Art, mit diesem Erleben umzugehen, in der die Aufmerksamkeit vermehrt auf den Mangel, also das Nicht-Vorhandensein bestimmter Dinge gerichtet wird

(je nach innerer Verfassung nehmen wir uns von diesem Tun auch nicht aus, denn das scheinbare momentane Erleben spricht die menschlichen Urängste an, ob nun berechtigt oder nicht) - dadurch wird diesem Zustand vermehrt Energie gegeben, sodaß er gestärkt und manches Mal gar der Eindruck erweckt wird, wir wären ihm nicht mehr gewachsen (viele Seelen verlassen zur Zeit unsere Ebene, weil sie sich von diesem Thema völlig überfordert und ausgeliefert fühlen - sie sehen es so übergroß, daß sie leider oft nicht den Schritt wagen, jemand außenstehenden um fachlich kompetente oder auch nur zwischenmenschliche Hilfe zu bitten).

Es ist wie eine Spirale, die sich ins Nimmerlose weiterzudrehen scheint, bis WIR SELBST entscheiden, daraus auszubrechen,

das heißt, uns davon nicht mehr herunterziehen zu lassen... Versteht mich dabei bitte richtig - ich rate keinem, sich mit diesen Themen nicht auseinanderzusetzen und die Dinge schleifen zu lassen. Viel mehr ein bewußterer Umgang damit ist ratsam - jeder nach eigenem Ermessen und in voller Eigenverantwortung. Denn: wem wir unser Geld geben, den fördern wir - das ist nichts Neues, doch wie oft gehen wir dabei noch Kompromisse ein, mit denen wir uns eigentlich nicht wohlfühlen, weil wir nicht den Mut haben, das Alte konsequent loszulassen ohne eine neue Lösung parat zu haben?

Oftmals wird aber genau das von uns gefordert: Nicht-Stimmiges loszulassen, damit Platz geschaffen wird und uns das Neue überhaupt erst begegnen kann.

Natürlich können wir die Ängste, die manche dieser Entscheidungen auslösen, sehr gut verstehen und sicherlich muß für manches erst die Zeit reif sein, damit das "Ja" zum neuen Weg auch stark genug ist. Es soll ja auch keiner jemand anderem zuliebe etwas tun, mit dem er nicht oder noch nicht ganz überein stimmt. Der wichtigste Hinweis und Wegweiser ist und bleibt der innere Impuls, also die Aussage des Herzens. Keinem ist damit gedient, wenn wir uns selbst kasteien - das macht aus uns keine besseren, sondern lediglich härtere Menschen.

Heilung aber geschieht nicht durch Härte, sondern durch Liebe, Annahme und Verständnis, bes. auch für unsere menschlichen Unzulänglichkeiten.

Jeder wird dabei deutlich IN SICH spüren, wann der rechte Zeitpunkt für die jeweilige Veränderung ist. Sicherlich kann Sparen und Selbst-Begrenzung bzw. Einschränkung auch Spaß machen und mag in dem einen oder anderen Fall angemessen sein - wir selbst kaufen seit Jahren vieles z.B. auf dem Flohmarkt und genießen diese "Schnäppchenjagd an der freien Luft" (wobei einfach die Freude am Schauen dabei ist und es nicht schlimm ist, einmal nichts zu finden) - doch m. E. kann das nicht die Form der Zukunft sein, denn:

Wie können wir von Freude und Fülle sprechen, wenn es bei uns selbst nicht zu funktionieren scheint und wir uns nur durch "Enthaltsamkeit" mühsam über Wasser halten?

Wir müssen meiner Meinung nach endlich aufhören, weltliche Güter oder schlicht gesagt, die Materie abzuwerten, denn damit ist keinem wirklich gedient

wir sind auch nicht hier, um ständig hoch geistige Inhalte von uns zu geben, denen es an jeglicher Bodenhaftung fehlt. Damit bewältigt man den Alltag nicht und ist auch keine Hilfe für andere (ich kannte mal jemanden, der den ganzen Tag nur geschwafelt hat und nachher in der Psychiatrischen gelandet ist, selbst nach Jahren der „Behandlung“ dort erwartete diese Person, daß ANDERE ihre Probleme lösten, wenn sie kein Geld hatte. So wurden Dinge, die man woanders gekauft hatte, lange nach Ablauf der Reklamationszeit woanders reklamiert etc. Es wurden Leute „geheilt“, ohne, daß sie Heilung wollten, andere zwangsmissioniert oder sie ging zu Leuten, zu denen sie nicht wollte, aber schließlich könnten sie ihr ja Geld geben...). Alltag ist, denke ich, dazu da, das, woran wir glauben, auch für uns zu LEBEN, ohne andere damit zu behelligen und so wirklich den Himmel (das Geistige) auf die Erde zu bringen, zu einer Einheit zu verschmelzen und nicht nur davon zu reden.

Reden hat ohnehin selten etwas gebracht, denn oft hören wir Menschen nicht richtig zu, verstehen nicht, interpretieren eigene Inhalte in gesagte Worte oder versprechen, was wir nicht halten können, zum einen, weil es menschenunmöglich ist, zum anderen, weil es zum jetzigen Zeitpunkt gar nicht abzusehen ist - viele Beispiele dafür finden sich in der Politik (z.B. vor und nach den Wahlen) oder auch in der Tatsache, in welchem Zustand sich die Erde heute befindet.

Statt immer wieder zu reden oder zu warten, bis irgendwann einer zur Tat schreitet, sollte lieber dem inneren Impuls folgend sofort gehandelt werden - so kann die Zeit des Redens schon sehr viel effizienter zu Gunsten aller genutzt werden. Und

Menschen reagieren sehr viel eher auf das Vorgelebte als auf Worte

kompletter Artikel im Casita del Sol Sonderheft

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