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Last Update: 09.11

Immer mitten durch...
Alle Gefühle wollen letzten Endes gefühlt werden

von Grit Hermann  ☼  Quelle: www.casita-del-sol.de/mitten.htm

gekürzter Auszug aus CASITA DEL SOL Sonderheft
 

Der Weg zu den Gefühlen, die wir nur allzu gern dauerhaft hätten wie Zufriedenheit, Selbstsicherheit, im Herzen ruhen, ausgeglichen sein, Glücksgefühle, Vertrauen etc. führt scheinbar mitten hindurch durch all die Gefühle, die wir gar nicht mögen und für unethisch, nein, noch schlimmer, völlig unspirituell halten wie Wut, Ärger, Zweifel und ähnliches...
 

Im Dezember 2004 hatte ich nach immer intensiverem Bitten nach oben „zufällig“ (über eine 100 km entfernte Esoterik-Messe) endlich eine Heilpraktikerin, noch dazu diesmal nur 20 km von uns entfernt, gefunden, mit der ich gemeinsam mein „Gewichtsproblem“, von dem ich deutlich spürte, daß es eine seelische Ursache hatte, an die ich allein nicht herankam (denn seltsamerweise hatte ich außerhalb Deutschlands 4 Konfektionsgrößen abgenommen ohne Diät, Sport oder sonstiges - allerdings ging mit der Rückkehr nach Deutschland alles wieder retour, auch ohne Änderung der Essensgewohnheiten), angehen wollte.

Der erste Besuch verlief super und es stellte sich heraus, daß wir uns nicht nur sympathisch waren, sondern sie genauso wie ich mit Energien arbeitete. Ich war begeistert und dankbar über diese Hilfe, nun endlich jemanden zu haben, der die Lage objektiv von außen betrachtete und dazu noch energetisch mit mir arbeitete. Und so wunderte es mich nicht wirklich, daß sie nach dem 2. Termin sagte:

normalerweise brauche sie für den Stand, an dem wir jetzt sind, mindestens 15 Stunden...

Allerdings, das muß ich aus heutiger Sicht dazu sagen, änderte das an meinem Gewicht wenig, sondern eher an meinem Inneren, was, so sagte ich mir damals, sicher irgendwann auch zum Abnehmen führen würde, da eins zum anderen gehört.

Im Sommer 2006 fand ich dann tatsächlich ohne fremde Hilfe selbst heraus, was für mein Übergewicht wirklich verantwortlich war und dagegen hätte kein Therapeut etwas machen können, denn: es war meine eigene Persönlichkeit, die gemäß meiner Programmierung zu meinem Schutz nach all den Verletzungen der Kindheit folgendes Programm laufen hatte:

„wer dick ist, hat Macht und wer Macht hat, ist unverletzlich.“

Leider machte mich dies aber eher noch verletzlicher, denn Übergewicht liefert Argumente für weitere Angriffe, wenn auch alles meinem Schutz und somit meinem besten dienen sollte...

Als ich dies erkannte und mein Ego befragte, ob denn jeder Dicke zwangsläufig Macht hat und jeder Mächtige dick ist, stellte sich heraus, daß das keinesfalls so ist und somit das Programm eher ein Hindernis vor allem für den Körper, der dadurch schwer zu tragen hatte und wir fanden neue innere Bilder wie ein Schwert für die Annahme der eigenen Macht und einen symbolischen Dreizack als massiven Schutz gegen äußere Einflüsse sowie zeitgleich eine für mich geeignete Therapie, die Fettverbrennung und Entgiftung massiv, aber auf dauerhafte und gesunde Weise anregte.

Hinzu kam, wie ich ebenfalls im Sommer 2006 feststellte, eine massive Impfblockade,

die bei meinem Mann einen Hüftschiefstand und bei mir massive emotionale wie energetische Blockaden verursacht hatte. Die Gabe der entsprechenden Impf-Nosode des vermeintlichen Erregers in C200 in zeitlichen Abständen bewirkt seitdem nach und nach die Auflösung der Blockade bei uns beiden (seitdem sind die jahrzehntelangen, schulmedizinisch austherapierten Rückenbeschwerden meines Mannes, die nach einer Geistigen Begradigung der Wirbelsäule nach Pjotr Elkunovicz schon fast verschwunden waren, dauerhaft auch bei Belastung weg).

Doch zurück zu der Heilpraktikerin im Dezember 2004.

Sie gab mir unterstützend eine homöopathische Hochpotenz und zwar Kalium bromatum in der D 100.000!

Ich war sprachlos, denn eine solche Hochpotenz hatte ich noch nie eingenommen...

Bereits beim ersten Termin bekam ich von ihr eine Globuli-Gabe Aconit in der D 100.000. Sie meinte dazu nur: „was soll ich bei dir mit einer Tiefpotenz, wenn du so offen bist und man die Dinge so klar ansprechen kann?“ Und sie war genauso erleichtert, so arbeiten zu können, wie sie es sonst gern täte (sonst war es wohl eher ein Herantasten an die entsprechenden Themen). Ich fühlte, daß es okay war, auch wenn ich solche Hochpotenzen vorher nicht kannte und fing auf dem Weg nach Hause plötzlich an zu heulen.

Ich hörte in mir etwas wie: „mein Gott, was sind das für Schmerzen“ (auch wenn ich keine spüren konnte)

und ich weinte noch stärker. Da ich Aconit (Sturmhut) als Mittel für plötzliche z.B. Erkältungsanzeichen kannte, fragte ich, warum gerade dieses Mittel und die Heilpraktikerin meinte, daß es dazu da sei, die Panik in meiner Ahnenreihe aufzulösen. Genau diese Ahnenreihe sprach scheinbar gerade zu mir. Ich gab dem Weinen nach und nach 10 Minuten hörte es auf genau so, wie es gekommen war.

Nach dem Kalium bromatum am Ende des 2. Termins wurde mir erst innerlich heiß, dann flatterig, sodaß ich noch ein Weilchen in der Praxis warten oder einen Spaziergang machen sollte, bevor ich nach Hause fuhr. Ich machte einen Spaziergang und fühlte nach dem halben Weg so etwas, als ob ein großer Kloß in mir einfach abfiel - eine regelrechte Befreiung! Wer weiß, vielleicht waren all diese kleinen Schritte nötig, um die wahren Gründe für mein Übergewicht 2006 erkennen zu können...?!

14 Tage etwa ging es mir gut, ich war besser gelaunt, motivierter und fühlte mich wirklich wohl auf der Erde (in der Sitzung kam unter anderem heraus, daß mein Gewicht der Ausgleich zu meinem Wunsch war, gar nicht hier sein zu wollen, um mich sozusagen zwangsweise oder besser sicherheitshalber zu erden) - ein bis dahin kaum gekanntes Gefühl.

Danach ging es vermehrt abwärts. Ich spürte zwar mehr Energiefluß, aber er versuchte, sich auszudrücken und sprach dabei wohl alle Blockaden an, die ihn am Fluß hinderten.

Und so fühlte ich mich tatsächlich im wahrsten Sinne des Wortes „geladen“, wie unter Druck,

gereizt und launisch. Ich hatte in dieser Zeit nur wenig wirklich schöne email-Kontakte, stellenweise blöde und unsinnige Anfragen oder endlose Diskussionen, die mir die Glut ins Gesicht beförderten. Kurz: alles, was ich nicht so gerne mag und was man als wenig lichtvoll erklärt, denn mir entfleuchte das eine oder andere auch deutliche Wort.

Auf der anderen Seite:

alles, also auch alle Gefühle sind göttlich,

wir selbst, geschaffen wie alles andere aus der Quelle der Schöpfung, sind göttlich und da es nichts außerhalb Gottes gibt, muß also zwangsläufig trotzdem alles „in Ordnung“ sein. Aber ICH war damit NICHT einverstanden.

Einen Tag staute es sich regelrecht auf. Alle Sachen, die lediglich Zeit gekostet und nichts eingebracht haben, fielen mir auf einmal ein, die endlosen Debatten mit Abonnenten, die nicht in der Lage waren, korrekt und gemäß der Kündigungsregelung zu kündigen oder pünktlich zu zahlen (während ich hier die Kosten jedesmal vorstrecken darf), die ganze Zeitung an sich mit bis zu 300 Stunden Arbeit für nichts und wieder nichts pro Ausgabe und das über 6 Jahre, die Homepage, an der ich ebenso für nichts sitze, die Behandlungen, in denen ich stets länger als die angegebene Zeit sitze und wo es Kunden bringen, tatsächlich auf 1 Cent genau zu bezahlen -

all die Momente, in denen ich mehr gab, als ich mußte und in denen dies nicht anerkannt oder für selbstverständlich genommen wurde, kamen hoch und mir wurde fast schlecht.

Meine Nervosität steigerte sich und ich fühlte mich wie kurz vor dem Explodieren. Da half auch keine Übung, keine Bitte nach oben, keine Lichtarbeit mehr - es war einfach wie es war und forderte meine Reaktion.

Ausgerechnet an diesem Abend hatte ich auch noch eine Sitzung! Eigentlich unverantwortlich, mit dieser Haltung zu arbeiten, doch einen Tag später wäre es das Gleiche gewesen, das war mir klar. Und die Kundin (die ich anfänglich eigentlich mochte) gehörte genau zu denen, die immer jammerten, wie wenig sie haben und jeden Abend die gleichen persönlichen Wünsche nach oben senden, was ich angesichts der Tsunami-Ereignisse zu der Zeit in Asien ohnehin für bodenlose Undankbarkeit und regelrecht Unverfrorenheit hielt (was ich so auch zum Ausdruck brachte), denn in Deutschland HABEN die Menschen noch etwas (bis auf die in Asien als Urlauber betroffenen): Wohnungen, Kleidung, Essen, Familie oder Angehörige, Freunde...

Ich bin zwar seit zig Jahren u.a. Reiki-Meisterin, habe aber die Erfahrung gemacht, daß dieses System mir nur 60% aller Kapazitäten liefert, die in der Quelle allen Seins zur Verfügung stehen und so habe ich bereits vor vielen Jahren meine eigene Form der Energiearbeit über das Höhere Selbst entwickelt, die unter anderem praktisch ausschließt, daß Negatives oder Schwächendes von mir zum Klienten fließt. Gleichzeitig fließt alles zum Höchsten Wohle für den Kunden ein. Ich weiß, es klingt verrückt, aber ich hatte trotz meines eher wenig geeigneten Befindens das Gefühl, daß es okay ist, die Sitzung trotzdem zu machen und so tat ich es.

kompletter Artikel im Casita del Sol Sonderheft

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