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Last Update: 09.11

Schwarze Magie - wo fängt sie an?
Erfahrungen aus dem Bereich der Licht- & Energiearbeit

von Grit Hermann  ☼  Quelle: www.casita-del-sol.de/magie.htm
 

gekürzter Auszug aus CASITA DEL SOL Sonderheft
 

Von einem damals befreundeten Forum wurde ich gebeten, zu diesem Thema einen Beitrag zu schreiben und habe lange überlegt, ob und was ich dazu schreiben soll. Im folgenden das Ergebnis meiner bisherigen Erfahrungen und Ansichten, wie immer ohne Anspruch auf Vollständigkeit oder absolute Wahrheit - sondern als EINE Meinung im Pool aller möglichen Ansichten....
 

Das Problem fängt für mich bereits beim Begriff selbst an. Was ist «schwarze Magie»?

Landläufig versteht man das als: etwas, das gegen den Willen des Beteiligten und meist zu seinem Schaden geschieht

und häufig den eigenen Vorteil oder den eines anderen als Motivation in sich trägt. Dinge, mit denen man sich nicht abfinden will oder die scheinbar außerhalb des eigenen Einflußbereichs liegen, sollen einfach «weg- oder auch hingezaubert» werden. Ich möchte nicht weiter ins Detail gehen, denn dieser Artikel soll keine Liste zur Anleitung für schwarze Magie werden, sondern viel mehr aufzeigen, wie fein und fließend zumindest für mein Empfinden die Übergänge wirklich sind.

Doch zurück zur Terminologie, mit der ich zugegeben meine Probleme habe, denn schwarz beinhaltet, daß es weiß gibt. Jede Trennung erschafft oder ruft ebenso den Gegenpart auf den Plan, entweder dadurch, daß man Angst davor hat (und es so erstrecht anzieht) oder dadurch, daß man seinen Schwerpunkt auf die eine Seite verlagert, wie wir es zum Beispiel im Falle der Lichtarbeit tun.

Lichte Kräfte zu verstärken bedeutet, ebenso die andere Seite zu erwecken,

und wenn es sich nur um den Widerstand handelt, der daraus auf der anderen Seite unter Umständen entsteht... Ich will damit um Gottes Willen nicht die Lichtarbeit abwerten oder sagen, daß man sie nicht mehr ausüben sollte aus diesem Grund. Das wäre sicher sehr schade und ich denke, vieles wäre ohne die Lichtarbeit heute anders...

Was ich aber sagen möchte, ist, daß man sich mit Anwendung jeglicher Lichtarbeit im Klaren darüber sein sollte, daß die Gegenkräfte mit aktiviert werden. Wer damit nicht umgehen kann, ist gut beraten, erst im Kleinen zunächst bei sich selbst Erfahrungen zu sammeln oder wenn der Mut dazu fehlt, besser zu warten, bis man die Kraft in sich spürt, auch sich selbst in aller Deutlichkeit begegnen zu können, denn

das Dunkle ist zu allererst auch IN UNS

und dieses will und sollte erkannt werden, BEVOR man mit dem erhobenen Zeigefinger nach außen und auf andere zeigt (wer das Dunkle in sich selbst wahrhaft erkannt hat, wird und kann meist auch den Zeigefinger nicht mehr gegen andere erheben)...

Die Gegenseite mit lichten Kräften zu aktivieren, kann zum Beispiel im Bereich der Naturheilkunde bedeuten, daß eine sogenannte Erstverschlimmerung einsetzt, die jedoch letzten Endes oft eine Heilung zur Folge hat (was wiederum bestätigt, daß in allem «Schlechten» «Gutes» verborgen ist oder einfach die Tatsache, daß sich nichts wirklich trennen läßt, da alles in allem enthalten ist).

Jedes «sich wehren gegen...» hat zur Folge, daß das, wogegen man sich wehrt, erst so richtig aktiviert wird,

denn was wir NICHT wollen, begegnet uns zuerst. Bei allem Weltverbessern im Außen sollten wir zu allererst IN UNS die Welt verbessern, uns aussöhnen mit uns, UNSERER eigenen Innen- wie Außenwelt. Letzten Endes ist alles, was uns im Außen begegnet, eh nur der Spiegel für das Innere und bei genauerer, ganzheitlicher Betrachtung ist alles in wie um uns zu jeder Zeit völlig in Ordnung, genau wie wir selbst jederzeit in Ordnung sind.

Mag sein, daß wir manchmal oder öfter die tieferen Zusammenhänge nicht erfassen oder manches negativ scheint. Aus eigener Erfahrung kann ich jedoch nur sagen, daß definitiv alles seinen Sinn hat und irgendwo irgend jemandem zu weiterem Wachstum verhilft auf genau die Weise, wie es jetzt gerade ist.

Das Problem fängt oft erst dann an, wenn wir meinen, etwas «heilen» oder die Natur begradigen bzw. verbessern zu müssen...

Meine Erfahrung ist auch, daß jedes Trennen uns neue Steine auf den Weg legt, denn mit jeder Abwertung müssen wir es erfahren, um uns damit auszusöhnen.

Ziel der Inkarnation ist meines Erachtens, in der Vielfalt unseren Weg zu erspüren,

unserem Herzen zu folgen und dabei vor allem all die Wahlen, die wir NICHT treffen, als gleichwertig anzuerkennen (wenn jemand anderes sie zum Beispiel für sich erwählt). Alles DARF sein, denn allein die Tatsache, daß es IST, zeichnet es als göttlich aus, denn es gibt nichts außerhalb Gottes. Und alles, was ist, ist uns Menschenkindern dienlich, unseren Weg zurück zum Licht und unserem Ursprung zu finden.

Die nächste Terminologie, mit der ich mich wenig wohlfühle, betrifft das Wort «Magie» an sich.

Was ist Magie? Zahlen, Formeln, Rituale?

Fallen uns allen dazu nicht Hexen ein und Zaubersprüche? Aber es gibt auch die Magie des Augenblicks, die etwas Wunderbares, eine göttliche Erfahrung oder einen göttlichen Genuß ausdrückt. Ich kann ganz ehrlich mit diesem Begriff wenig anfangen und empfinde ihn zudem als in unserer Gesellschaft negativ geprägt. Oft beinhaltet das Wort Magie unausgesprochen bereits die tiefere Ausrichtung schwarz, wie ich finde zu Unrecht.

Um auszudrücken, was mit der Überschrift gemeint ist und vor allem, wie fein die Übergänge wirklich sind, finde ich den Begriff «Manipulation» sehr viel passender. Für mein Gefühl drückt er auch aus, wie schwierig und weitreichend das Thema ist, denn schwarze Magie und Manipulation fangen wie oft gedacht nicht erst da an, wo Krähenfüße, Drachenwurz und anderes bei Vollmond unter freiem Himmel mit dem Rezitieren alter Formeln in einem Kessel verrührt werden, sondern bereits hier und jetzt, in mitten des persönlichen Alltags.

Alles, was mir begegnet, mich berührt, ob Menschen, Auren, Themen, Objekte, Erlebnisse, Zeitgeist, Gesellschaft, Alter - alles hat einen Einfluß auf mich, doch beinhaltet das bereits Manipulation? Sind es nicht auch diese Einflüsse, die dem Leben erlauben, durch uns zu fließen, die uns wachsen lassen? Ohne sie wären wir starr und unbeweglich, nichts würde sich ändern oder entwickeln. Unser Wachstum wird unter anderem durch Einflüsse von außen mitbestimmt, wir bekommen Ideen, Inspirationen; das Außen als Spiegelfunktion unseres Selbst beeinflußt uns ebenfalls in lebensnotwendiger Weise....

Jeder Moment bietet die Möglichkeit, zu manipulieren und gleichzeitig manipuliert zu werden.

Doch selbst, wenn einem die Freiheit des Einzelnen das höchste Gut ist und ich in meinen Ausbildungen mehr als einmal gelernt habe, daß eine Energiebehandlung ohne vorherige Einwilligung des zu Behandelnden überspitzt dargestellt einer energetischen Vergewaltigung gleichkommt, ist das bei weitem nicht alles, wo Manipulation möglich ist.

Was ist Manipulation überhaupt?

Ich würde es mit Beeinflussung, zumeist von außen und anderen, übersetzen. Schauen wir uns die heutige Welt an, so scheint es unzählige Formen davon zu geben und einzig und allein die Art, wie wir mit der Beeinflussung umgehen, entscheidet meines Erachtens darüber, WAS es mit uns macht.

Da gibt es zum Beispiel die Menschen, die überall Elektrosmog förmlich «wittern» und sofort reagieren. Sie berufen sich dabei auf kürzlich gelesene Artikel namhafter Autoren oder sogenannte Wissenschaftler/ Forscher auf dem Gebiet. Durch diese Inhalte wachgerüttelt, öffnen sie ihre Wahrnehmung für diese Energien und reagieren wie elektrisiert auf alles, was sie im Außen dazu finden. Und da der Handyboom immer noch stetig zunimmt, gibt es genug Gelegenheit. Manipulation?

In meinen Augen, ja. Angst machen, am besten, um damit etwas zu verkaufen, einem das Leben zu vermiesen, weil man sich überall verfolgt und benutzt, ja ohnmächtig fühlt, ist in meinen Augen wohl mit eine der übelsten Manipulationen. Sicher ist es gut, bewußt zu machen, begrenzendes wie einseitiges Denken zu sprengen, aufzuzeigen, wie man mit sich, seinem Körper und seiner Umgebung liebevoller umgehen kann, aber in dem Moment, wo es aus rein eigennützigen Interessen geschieht und gleichzeitig Angst gemacht wird (falls man das Produkt nicht kauft), ist der Nutzen in meinen Augen mehr als fragwürdig.

Wichtig bei allem scheint mir, sich nicht von außen irritieren zu lassen,

sondern bei allem, was einem tagtäglich begegnet, zu schauen, was man davon in sich aufnimmt und umsetzt und was nicht. Das eigene Innere ist die einzige Instanz, die mir mitteilen kann, was für mich wirklich gut und wichtig ist und ich wage zu behaupten, daß man zum Beispiel auch komplett ohne Schutz vor E-Smog ein schönes Leben führen und wenn die Möglichkeit im Plan vorgesehen ist, den Aufstieg machen kann, ohne jeden Schaden.

Eine Bekannte sagte vor langer Zeit zu diesem Thema:

«du spürst nur das, was auf deiner Frequenz sendet»,

ähnlich wie ein eingestellter Sender beim Radio - sie sei auf einer anderen Frequenz und spüre deshalb nichts davon! Damals dachte ich auch erst, das geht nicht, da ich geprägt war von all den angstmachenden Informationen «wichtiger» Menschen (von denen ich meinte, sie seien weiter als ich und müßten demnach besser wissen, was gut für mich ist), doch heute weiß ich: es IST so (man kann sehr wohl die Wahrnehmung für diese Dinge ein- und ausschalten, je nachdem, wohin man das Bewußtsein lenkt und wie offen das Denken für diese Möglichkeit ist).

Ich sitze zum Beispiel seit Jahren in Restaurants häufig in der Nähe von Steckdosen und ähnlichem und habe dort keinerlei Probleme (im Gegensatz zu Steckdosen- und sonstwie fixierten Menschen). Auf der anderen Seite fühle ich mich wiederum an manchen Orten oder besonders bei manchen Menschen nicht wohl, wobei sich im Nachhinein meist herausstellt, daß das genau so wichtig für mich war (und es mich vor allerlei bewahrt hat).

Hier wie in allen Bereichen kann jeder nur seiner eigenen Wahrnehmung folgen.

Und hier möchte ich zu mehr Individualität anregen, mehr Mut zur Konsequenz. Keinem ist damit gedient, längst für uns überholten Glaubensmustern nachzulaufen, die wir von anderen übernommen haben, denn die Verantwortung für uns können wir ohnehin nur selbst übernehmen und nicht der Mensch, der uns seine Glaubensmuster überstülpte.

Auf geht’s: befreien wir uns - erlauben wir uns, EIGENE Erfahrungen zu machen und danach zu handeln - nur so sind wir authentisch und gehen wirklich als Original UNSEREN eigenen Weg; tun wir das nicht, sind wir nur eine weitere Kopie ohne Profil, Lichtjahre von unserem Weg entfernt, denn

mit jedem Verbiegen für andere, Glaubensmuster oder Dogmen entfernen wir uns weiter von unserer eigenen Weisheit,

die uns innewohnt und die nur darauf wartet, mit neuen selbst erfahrenen Weisheiten ergänzt, belebt und erfüllt zu werden (siehe hierzu auch der Artikel «Co-Abhängigkeit»).

Im Bereich Manipulation scheint es auch bewußt in Kauf genommene zu geben, wo also in dem Sinne kein «Mißbrauch» vorliegt, wie zum Beispiel, wenn wir das TV einschalten, wo viele «negative» und manipulative Energien (zum Beispiel Werbung oder Nachrichten) vertreten sind. Aber auch hier ist es an uns, den Kanal, die Sendung, die Sendedauer, die Aufmerksamkeit, mit der wir lauschen wie auch die Menge dessen zu bestimmen, was wir aufnehmen wollen und was wir spurlos an uns vorbeiziehen lassen.

Somit ist nicht das TV negativ, sondern WIR entscheiden, ob und womit wir beeinflußt werden:

wir können dort genauso ein tolles neues Produkt entdecken, das uns viel Arbeit abnimmt oder eine Sendung, die unser Herz öffnet, uns unserer Bestimmung näher führt. Hier entscheiden WIR.

Was jedoch eine echte Manipulation und in meinen Augen einen Mißbrauch ausmacht, sind die Dinge, bei denen wir nicht mehr entscheiden können, weil wir gar nicht darum wissen. Natürlich kann man auch hier sagen: ich habe Vertrauen, daß alles, was mir geschieht, gut für mich ist und ich weiß auch, daß das wirklich so ist und doch: ich würde gern SELBST entscheiden, was andere mit mir tun. Ich will dabei keinem Böswilligkeit unterstellen, ich denke viel mehr, daß es diesen Menschen einfach nicht bewußt war und oft heute noch nicht ist, was sie da wirklich taten...

Es gab eine Situation mit einer Heilerin, der ich anfangs mein Einverständnis für einige Behandlungen gab. Irgendwann kippte die Sache: sie redete mir ein, ich solle meinen Mann verlassen...

kompletter Artikel im Casita del Sol Sonderheft

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