ein Erfahrungsbericht von Grit Hermann ☼ Quelle: www.casita-del-sol.de/flug.htm
gekürzter Auszug aus CASITA DEL SOL Sonderheft
Hinweis: dieser Artikel kann und will dem Leser nicht raten, was er tun oder gar unterlassen soll, denn jeder ist für sich wie sein Tun allein selbst verantwortlich. Grundsätzlich bei ALLEN Beschwerden empfehlen wir den Besuch eines Arztes. Weitere rechtliche Hinweise hier.
Diesen Artikel schrieb ich vor einiger Zeit. Er gibt meine persönlichen Erfahrungen wieder, die aber nach all den Jahren nichts von ihrer Aktualität und Wirkung verloren haben, was sich mit jedem Flug seitdem bestätigt...!
Mein Bericht gibt wieder, was ich im Winter 1996 erlebt habe und wie ich meine heftige Flugangst, vorher nur mit Hilfe von Beruhigungstabletten/Reiki halbwegs zu ertragen, überwinden konnte... Möge jeder selbst ermessen, in wieweit die Möglichkeit, Flugangst mit Imagination zu überwinden, für ihn selbst wirksam ist.
Schon vor meinem allerersten Flug im Winter 89/90 nach Marokko hatte ich «höllische» Angst im wahrsten Sinne des Wortes (vielleicht hat man in der Hölle ja keine Angst mehr...?).
Mein gesamter Körper lief Amok mit Durchfall, Schweißausbrüchen, Schlaflosigkeit, Übelkeit etc. - sprich: ich war fix und fertig vor Aufregung...
Meinem Verstand war dabei durchaus klar, daß und warum sich ein zig Tonnen schweres Flugzeug in der Luft hält, doch mein Gefühl weigerte sich strikt, das anzuerkennen. Es fragte sich permanent, warum es nicht einfach wie ein schwerer Stein vom Himmel fiel. Keine Rückführung in frühere Leben, um dort vielleicht eine Ursache zu finden oder Hypnose konnte etwas daran ändern! Doch wenn man von einem Urlaub unter Palmen träumt und das zur Winterzeit, kommt man meist nicht um einen Flug herum...
So beschloß ich, dieses nicht im absoluten Wachzustand erleben zu müssen.
Mein Arzt verschrieb mir damals starke Tabletten zur Beruhigung und gegen Reisekrankheit. So würde ich es schon irgendwie schaffen, dachte ich und nahm vorsichtshalber (weil viel ja bekanntlich viel hilft...) am Abflugtag gleich ein paar mehr Tabletten. Doch gegen meine Angst war wohl kein Kraut so recht gewachsen, denn entgegen der Beschreibung:
die erhoffte Wirkung trat erst nach weit über 3 Stunden ein.
Bis dahin starb ich sozusagen den «Heldentod»: die permanente Angst, ins Bodenlose zu fallen, hatte mich voll in der Hand, die Magenenergie lief anscheinend rückwärts (direkt nach oben in Richtung Zäpfchen...) und ich traute mich kaum, die Beine oder den Körper auszustrecken oder auch nur zu atmen. Irgendwann nach 4 ½ Stunden war Gott sei Dank die Tortur vorbei und ich hatte 14 Tage Zeit, dieses Trauma zu vergessen. 2 Wochen zum Entspannen und Vorbereiten auf den wiederum «gedopten» Rückflug...
Danach schwor ich mir, nie wieder in diesem Leben in ein Flugzeug zu steigen.
Daß man jedoch niemals nie sagen sollte, wurde 1994 klar, als ich in der Esotera von einer traumhaften spirituellen Ägyptenreise las, die mir spontan Tränen in die Augen trieb. Es waren Tränen der Begeisterung und Sehnsucht nach vergangenen, glücklicheren Leben.... Das Thema dieses Urlaubs sollte für mich Herausforderung heißen sowie Sprengung der eigenen Grenzen und Begrenzungen, denn
der Urlaub beinhaltete 5 Flüge: zwei 5-stündige und drei etwa 30-minütige!
Aber die große Freude und Begeisterung ließen die Angst in den Hintergrund treten, zumindest bis zum Abflugtag. Schließlich hatte ich eine Ausbildung bzgl. pflanzlicher Wirkstoffe und anderen ganzheitlichen Methoden gemacht und gelernt, was in diesem Fall helfen konnte. Außerdem war die Reiseleiterin Reiki-Meisterin und 2 weitere Teilnehmer arbeiteten (wie ich selbst damals auch) mit Reiki, doch in der Not wollte ich mich lieber jemand anders anvertrauen, der mich dann behandelt.
Ich hatte das deutliche Gefühl, daß Reiki mir bei diesem Problem helfen könnte
und genauso kam es auch: nach 30 Min. beruhigte sich der ganze Körper. Alle Angst war wie weggefegt - ich konnte es kaum glauben! So wurde jeder Flug eingeleitet von einer Reikibehandlung und immer mehr konnte ich den Flug und die phantastische Aussicht genießen. Der schönste der 5 Flüge war der Rückflug von Cairo nach Frankfurt.
Vorher hatte ich mein Höheres Selbst gebeten, daß ich den Flug von Anfang an genießen kann.
Eine damalige Freundin gab mir zusätzlich Reiki, doch schon 15 Min. reichten aus, um totale Entspannung herbeizuführen... Als wir in Frankfurt landeten, hörte ich mich selbst sagen: „Was hältst du davon, wenn wir solange sitzen bleiben, bis der Flieger zurückfliegt nach Ägypten..?!“ Es war einfach himmlisch dort und bei dem Gedanken, wieder in die deutsche Energie zurückzumüssen, lief mir ein Schauer über den Rücken.
Dann kam der 19. Dezember 1996. Wieder einmal sollte es nach Ägypten gehen, diesmal mit meinem Mann und ohne reiki-eingeweihte Begleitung...
kompletter Artikel im Casita del Sol Sonderheft
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